Einsteigerfreundlich?

Discussion in 'MASCHINE' started by Vinylkid, May 19, 2009.

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  1. Vinylkid

    Vinylkid Forum Member

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    Hallo liebe NI-Freunde :)

    ich bin nun seit gut 3 jahren als dj tätig und benutze seit circa 1 jahr mit großer zufriedenheit traktor pro scratch.

    nun möchte ich langsam mit den produzieren eigener tracks anfangen. jedoch bin ich ein absoluter anfänger. ich probiere dennoch durch lesen in foren und von berichten sowie bedienungsanleitungen diverse fachbegriffe zu verstehen, was für viele sicherlich einfach klingt.

    da meine erfahrungen mit ni produkten bisher sehr gut waren, bin ich am überlegen mir die maschine zu holen. aber ist diese wirklich für einsteiger gut geeignet?
    kann ich allein mit der groovebox einen kompletten track produzieren oder muss ich es als vst in beispielsweise ableton einbinden um damit wirklich gut arbeiten zu können?
    ich vermisse eine art multitrack ansicht!

    vielleicht habt ihr auch andere tipps zum einstieg ins produzieren.

    bitte um verständnis für meine unwissenheit :cool:

    liebe grüße aus berlin
     
  2. ralle_b

    ralle_b Forum Member

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    Hi,

    also ich habe die Maschine seit März und finde sie ganz gut.
    Ob sie jetzt besonders einsteigerfreundlich ist, kann ich nicht so gut beurteilen, da ich in dem Bereich schon ein wenig Erfahrung hatte (diverse Grooveboxen/Sampler , Reason).
    Aber ich denke, sie wäre schon ein guter Einstieg in die Produktion...

    Um mal ein paar Beats zusammenzuschrauben, ist das ein geiles Gerät und ja du kannst auch ganze Tracks mit der Maschine produzieren. Auch für Livesets ist Maschine sehr gut geeignet.
    Wenn du jedoch ganz besonders fein arrangieren oder mehr als 8 Spuren brauchst, dann kommt wahrscheinlich schon eher die DAW (zB Ableton) ins Spiel, aber für einfache Dancetracks mit ein paar Effekten reicht die Maschine vollkommen. Ist halt alles pattern orientiert.

    Das besondere ist ja die Kombination von Hard- und Software, man braucht die Maus echt selten und hat viel Spass beim Einklopfen...

    Mehrwert -> toller Controller für die Effekte in TPro, Zusammenarbeit von TPro und Maschine möglich.

    Eventuell mal beim Händler antesten oder dir die Filme auf der NI Homepage ansehen.
    Bestellst du die Maschine im Netz, kannst du sie ja 2 Wochen zurückgeben. Das sollte für einen Test reichen.

    Ach ja die Maschine braucht einen erheblich leistungsfähigeren Computer als zB TPro, unter DualCore2 mit 2 Ghz würde ich eher abraten.
     
  3. Vinylkid

    Vinylkid Forum Member

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    das mit dem testen und notfalls zurückgeben ist eine gute idee :D

    aber im endeffekt sollen später vielleicht mal anspruchsvolle minimal-house tracks entstehen, die sich nicht nur nach 10minuten arbeit anhören.

    im endeffekt könnte man ja dann schon eher zur apc 40 hingehen, wenn es um anspruchsvollere sachen geht und man dann eh eine daw wie ableton braucht? aber da habe ich nur eine abgespackte version von live drinne und wahrscheinlich nicht mal ansatzweise soviele samples wie bei maschine. d.h. man müsste sich ne vollversion dazu kaufen und noch vst-plugins und soweiter für einen einstieg.

    ich möchte halt auch dynamik in meinen tracks vermitteln und nicht den hörern das gefühl geben, das klingt 6-8min lang alles gleich.

    ein weiterer wichtiger vorteil ist wirklich die gute einbindung in tsp für effekte oder sogar spontane sessions bei freunden ohne turnis. aber das sollte nicht ausschlaggebend sein für den kauf.

    mir ist es wichtig sinnvoll geld zu investieren um mir selber kenntnisse über das produzieren anzueignen und vernünftige ergebnisse zu erzielen.

    viele raten mir zur apc 40, aber der umgang mit der maschine scheint mir simpler und im endeffekt kann man ja auch mit ihr einwandfrei ableton steuern, dass es ja auch für "nur" 180€ gibt!

    würde mich über noch einige statements sehr freuen. ;)
    danke dir erstma!
     
  4. Chilleddreams

    Chilleddreams Forum Member

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    Wenn es dir ausreicht, nur mit Samples zu arbeiten, dann kannst du mit Maschine standalone Tracks produzieren. Ohne irgendwas anderes. Notfalls kannst du ja immer noch irgendwelche Softsynths (gibt's ja auch kostenlose) in kostenlosen DAWs dazu nehmen.

    Ich arbeite u.a. mit Ableton und Maschine. Maschine nehme ich fast ausschließlich für die Drums. Die Arbeitsweise hat sich bei mir dadurch verändert. Es ist leichter, mal schnell was auszuprobieren. Dadurch sind die Drums bei mir jetzt generell etwas "dichter" geworden. Der direkte Zugang auf Parameter per Drehregler und das blitzschnelle Kopieren von Patterns während ein Loop läuft, führt dazu, dass man auch abwechslungsreichere Drum-Patterns hat (geht mir jedenfalls so).

    Es macht richtig Spaß mit Maschine zu arbeiten. Mit Ableton allerdings auch. ;)
     
  5. TechnicalD

    TechnicalD NI Product Owner

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    die Maschine läuft primär Stepseqenzer-Basierend. Ist für den Einstieg in Dancemusic garnicht schlecht.
    Ob du damit zurecht kommst, kannst du vieleicht auch bei einer Testvers von Fruityloops. Seit der ersten Vers hatte ich immer gesagt: Das will ich als Hardware. Maschine ist eine gute Hybrid-Lösung dafür.
     
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