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TRAKTOR Jetzt dreht die GEMA voll am Rad

Dieses Thema im Forum "Allgemeine DJ-Themen" wurde erstellt von dj buto, 30. November 2012.

  1. dj buto

    dj buto NI Product Owner

    Beiträge:
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    Quelle: http://wdjc.de/dance/index.php?LG=de&ID=5&MODUS=MORE&START=0&NEWSID=274

    Jetzt wird es Teuer

    Ab dem 1. April 2013 werden nicht nur die Club- und Discothekenbetreiber zur Kasse gebeten, sondern auch die Diskjockeys, die mit Laptop, USB oder tragbarer Festplatte Musik abspielen. Und das sind so ziemlich alle Kollegen, die es betrifft. Grund ist ein neuer Tarif der GEMA „VR-Ö“, der mit fragwürdigen Organisationen wie DDO (Disc-Jokey Organisation) oder DDU (Deutsche Discotheken Unternehmer) abgeschlossen wurden. Was heißt das im Detail:

    Jeder DJ muss für seine Titel, sofern er diese nicht direkt auf sein tragbares Medium heruntergeladen hat (egal ob Promo oder Kauf), eine Lizenzgebühr für jede angefertigte Kopie entrichten. Somit fallen für 500 zu lizenzierende Musiktitel 65,00 € an. Hinzu kommt ein 20% iger Aufschlag, wenn die Titel länger als 5 Minuten Spieldauer haben. Weiterhin sind voraussichtlich 26% GVL Gebühren fällig. Hinzu kommt noch die gesetzliche Mehrwertsteuer von z.Zt. 19%. Ein Club DJ, der in der Regel nur Versionen spielt, die mindestens 5 Minuten Spielzeit haben, bezahlt somit für 500 Titel bereits eine Gebühr von ca. 116,95 €.
    Jeder weiß selbst, wie viele Titel er auf seinem Laptop mitführt. Bei 10.000 Titel sind bereits 2339,00 € fällig.

    Wie dieses Lizenzierungsverfahren praktisch aussehen könnte ist uns noch völlig schleierhaft. Auch welche Titel tatsächlich gebührenpflichtig sind und welche nicht, ist wohl kaum nachvollziehbar. Auf jeden Fall haben wir den Eindruck, dass jetzt erst recht bei der GEMA Kasse gemacht werden soll und das ganz klar zu Lasten der Discjockeys und nicht mehr dem des Veranstalters. Denn im gleichen Tarif wurde auf den bisherigen GEMA -Zuschlag von 30% (bzw.50%) für das Abspielen digitaler Musik bei Veranstaltungen verzichtet.

    In der Pflicht bleibt jetzt nur noch der DJ.

    :angry:

    Ich finde, dass Firmen wie Native Instruments oder Serato hier auch gefordert sind, ansonsten werden die Absatzzahlen wohl stark sinken.

    Ich habe das Gefühl, dass es nur noch um eins geht, wie kann man die Menschen am besten abzocken. Siehe Strom, Sprit, Gas usw. In Anlehung an Genesis: "Land of cheaters"
     
  2. TrippleX

    TrippleX New Member

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    Ich habs auch gerade gelesen, ich finds ne Frechheit!
     
  3. houseputz

    houseputz Forum Member

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    Kommt dann der Herr von der GEMA on Stage und zählt meine Tracks durch und steht mit der Stoppuhr an der Bar ? Ist doch ein Scherz oder ?
     
  4. TomDooley0075

    TomDooley0075 NI Product Owner

    Beiträge:
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    Naja, auch hier wieder: nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird..

    Bisher hat der Veranstalter die GEMA gezahlt, soweit so gut.
    Für eine Hochzeit mit 120 Gästen (die, wie wir wissen eine gebührenpflichtige Veranstaltung ist) kam da also zur Gage des DJs dazu.
    Jetzt soll der DJ das bezahlen, okay ... dann addiere ich das eben zu meiner Rechnung dazu. Wann und wie das Geld gezahlt wird, kann doch egal sein.

    Klar ist, dass man jetzt nicht 2339 Euro auf jede Rechnung schlägt, aber es ist ja auch noch nicht das letzte Wort gesprochen...
    Der Link auf wdjc (auf den sich der Artikel bezieht) funktioniert bei mir leider nicht..
     
  5. dj buto

    dj buto NI Product Owner

    Beiträge:
    83
    Also bei mir funktioniert der Link.
     
  6. rakim77

    rakim77 Forum Member

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    sieht für mich nach nem fake aus und nach ner fraglichen quelle. oder gibts noch andere quellen die diese nachricht bestätigen?
     
  7. splashi

    splashi NI Product Owner

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    Klingt komplett unseriös, solange nichts offizielles darüber herauskommt.

    Die angeblichen Verträge wurden nur mit einer Person/Firma ausgehandelt, siehe Impressum DDO und DDU, beides Firmen, von denen ich noch nie etwas gehört habe.

    Also erst einmal abwarten, ob und wann da was offizelles kommt.

    Achja: Weil es angesprochen wurde, habe ich etwas gegoogelt, für Hochzeiten ist keine Gema zu entrichten, weil es private Veranstaltungen sind! (Urteil vom AG München. AZ.: 161C 28978/00)
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Dezember 2012
  8. c242

    c242 NI Product Owner

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    http://www.tanith.org/?p=3349

    Da gehört mal jeder auf die Barrikaden, auch Künstler...
     
  9. Bassel

    Bassel Forum Member

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    25
    Hallo Tom,
    es geht hier einzig und allein um die Vervielfältigung der Datenträger bzw. der Downloads. Die Gema 'Gebühr' bleibt dem Veranstalter erhalten.

    In diesem Fall hoffe ich wirklich, dass die Gema sich ins Knie geschossen hat!

    Wer wirklich ernsthaft mit diesen "Verbänden" verhandelt, zeigt sein wahres Gesicht!

    Die Gema macht das wohl wirklich

    http://www.berliner-zeitung.de/medien/gema-herr-quirini-verhandelt-fuer-alle,10809188,20805486.html
     
  10. audiodevice

    audiodevice NI Product Owner

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    Mal ehrlich, wenn das system irgendwie funktionieren wuerde, und die gespielten artists auch das geld sehen wuerden, dann zahl ich sehr sehr gerne!


    Und wenn die GEMA (bei uns in AT die AKM) Leute da stehen und playlists mitschreiben, Super, danke! muss ich nicht schreiben..

    Nur ja, wir wissen das ist wohl unrealistisch, also werd ich die auf meinen Veranstaltungen weiters nicht bezahlen, so mach ich das seit 14 Jahren und so lange bis sich da was aendert weil so geht´s echt nicht.
     
  11. Belini

    Belini Forum Member

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    Die kommenden Probleme mit der Gema werden auch auf anderen DJ-Plattformen besprochen. Auch hier gibt es wenig Zuspruch aber die eigentlich zu erwartene große Aufregung bleibt aus.
    Ich persönlich habe aber schon erste Anfragen zu dem Thema von örtlichen Feuerwehrvereinen bzw. gepl. kleine Dorffeste / Sommerfeste usw. Dort wird es nach den neuen Tarifen schon richtig teuer wenn die Flächenformel kommt. Dann noch der hier angegebene Zuschlag für den DJ und einige "Kleinveranstalter" werden Probleme mit den Finanzen bekommen.
    -
    Thema Kontrollen, bei mir wurde 2x im Sommer gegen 23.00 Uhr durch einem Mitarbeiter mit einem Gema-Ausweis kontrolliert. Wichtig war dem Kollegen das ich mp3-Musik am laufen hatte und das die Zeltfäche und der Eintrittspreis mit der Anmeldung überein stimmt.
     
  12. Nupol

    Nupol New Member

    Beiträge:
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    was ist wenn ich keine gage verlange? ;)
     
  13. Geiger

    Geiger NI Product Owner

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    das is der gema egal ;)
     
  14. dj buto

    dj buto NI Product Owner

    Beiträge:
    83
    Es wird konkret:

    GEMA erklärt neue Tarife für DJs

    Die De-Bug hat der GEMA ein paar Fragen zur aktuellen Tarifreform geschickt: “Welche DJs müssen wofür GEMA zahlen? Ab dem 1.4. wird es kompliziert“. Das liest sich dann so:

    Debug: Ist also, wer, sagen wir mal aus Platzmangel, legal gekaufte Dateien vom eigenen Rechner löscht, auf eine externe Festplatte kopiert, für den DJ-Abend dann von der externen Festplatte löscht und wieder auf den eigenen Rechner kopiert, d.h. zu keinem Zeitpunkt mehr als eine Instanz von einem File hat, in der Pflicht diese Tracks zu lizensieren, oder nicht?

    Reindlmeier: Sofern Sie die legal erworbene Datei auf eine externe Festplatte überspielen, handelt es sich um eine Vervielfältigung. So weit, so gut. Verwenden Sie nun aber die externe Festplatte zur öffentlichen Wiedergabe, müssen Sie diese Vervielfältigung zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe lizenzieren, also dafür bezahlen.

    Sehr interessant ist folgende Aussage:

    Wie ist das bei der Anschaffung eines neuen Laptops? Müssen wir alles lizenzierte wieder neu lizenzieren? Ein bereits für die Vervielfältigung lizenziertes Vervielfältigungsstück/Werk muss nicht erneut lizenziert werden, wenn es auf einem anderen Datenträger kopiert wird – sofern die bisherigen Vervielfältigungsstücke/Werke nicht weiter zur öffentlichen Wiedergabe verwendet werden.”

    Entnehme ich dem, dass dann eben alle Tracks doch erneut lizensiert werden müssen, die man weiter spielen möchte?

    Reindlmeier: Ja, das ist richtig.

    Ist es also generell so, dass bei der Zerstörung einer Datei z.b. durch Festplattencrash das Backup dann erneut oder im Fall von legal erworbenen Kopien erstmals lizensiert werden muss?

    Reindlmeier: Ja, das ist richtig.

    Quellen:
    http://de-bug.de/medien/archives/welche-djs-mussen-gema-zahlen.html
    https://netzpolitik.org/2013/gema-erklart-neue-tarife-fur-djs/

    Entschuldigung, aber da könnte ich mehr als ausrasten. Weil ich mir einen neuen Laptop kaufe (evtl. kaufen muss) muss ich die Tracks neu lizensieren lassen? HALLO seid ihr noch ganz frisch ihr ........
    Die haben doch den Schuss nicht gehört! Das ist eine absolute Frechheit was die da vorhaben.

    Ich kann gar nicht so viel essen wie ich gerade kotzen könnte...
     
  15. agentc

    agentc Forum Member

    Beiträge:
    114
    Ich reg mich auf, ich reg mich auf....

    Ich hatte auch einen Thread in dem englischsprachigen Forum platziert... Auch ich denke, Firmen wie Native Instruments sollten etwas unternehmen, sind sie doch im Endeffekt genauso durch die komplette Abwesenheit von Rationalität seitens der GEMA geschädigt.

    Es ist wirklich zum erbrechen! Ich weiß auch nicht, woher sich die GEMA überhaupt das Recht nimmt, so zu agieren - wenn es wenigstens so wäre, dass man eben eine Playlist speichert, und für die tatsächlich gespielten Tracks bezahlt, dann wäre das noch zu verkraften - wobei mir auch hier der rechtliche Hintergrund fehlen würde... Aber so wie es nun geplant ist, ist es eine unzumutbare Frechheit! Die Tracks, die ich gekauft habe, sind meine! Damit mache ich, was ich will. Und wenn ich Zillionen Sicherheitskopien davon erstelle. Ich manage meine MP3s mit iTunes - und ich habe es so eingestellt, dass es automatisch eine Kopie des Files in sein eigenes Verzeichnis zieht, so bald ein MP3 geöffnet wird. D.h. im Klartext, damit muss ich schon für alles Lizenz bezahlen.

    Das Schlimme ist, dass diese Art von Gesetzen auf moderne, elektronische Tanzmusik überhaupt nicht anwendbar ist. Aber die Leute, die die Gesetze machen, sind vermutlich schon so alt, dass die letzten 20 Jahre auf diesem Planeten direkt an ihnen vorbeigegangen sind - von denen weiß kein Mensch etwas über Traktor, Ableton & Co... Geschweige denn, dass die je einen Club betreten hätten, oder mal mit einem echten DJ gesprochen - Das stelle ich doch wirklich ernsthaft in Frage! Das schlimme ist, dass Diese Leute, die sich den Schmarn ausgedacht haben, auch noch Geld dafür bekommen. Und vermutlich verdienen die damit in einem Jahr mehr, als ich in 10. Dann lese ich so kommentare wie: Wer im Jahr 50 DJ Auftritte hat, und 15.000 MP3s, der kann sich eine Abgabe zwischen 30-40€ pro Gig schon leisten. Hallo? Ich denke, selbst für einen Pro ist es nicht ganz so gewöhnlich, im Schnitt jede Woche einen Gig zu haben. Wo leben die denn eigentlich? Hochzeits-DJs, die Schlager spielen?

    Und wie ist das mit Loops? Muss ich da für jeden Loop zahlen? Ich glaub es hackt! Hinzu kommt noch, dass auf jedem kopierfähigen Gerät schon Gebühren liegen! Rohlinge, USB-Sticks, da wird überall schon Geld abgeführt...

    Die Club Sache war der GEMA wohl zu groß und mit zu viel Widerstand behaftet, also muss man jetzt den DJs für die fehlende Kohle an den Kragen - nur weil man den Gong der Zeit nicht gehört hat, und es versäumt hat, Konzepte vorzustellen, die den Künstlern entgegenkommen und auf die jeweilige Situation entsprechend angepasst sind. Wenn ich irgendwo arbeite, und nicht fähig bin, mich auf neue Gegebenheiten einzustellen, dann fliege ich irgendwann raus - aber die GEMA will dafür auch noch belohnt werden. Ich bezweifle doch stark, dass die Künstler davon profitieren.

    Ich hörte schon von manch Unding - z.B. den Versuchen, Streaming eigens produzierter Musik auf Webseiten zu "besteuern". Ja, auch sogar schon von Versuchen, GEMA-Geühren auf creative commons lizensierte Musik zu erheben.

    Diese Bande gehört doch abgeschafft, niemand kann mich zwingen, Mitglied einer Verwertungsgesellschaft sein, wenn ich das nicht möchte. Und wenn ich nur Dinge spiele von Künstlern, die das genauso sehen, dann haben die da auch nichts verloren. Scheinbar aber doch!

    Zurück zum Vinyl? Ich bin kein Vinylfeind. Aber irgendwie ist das, als würde ich gezwungen, anstelle eines ICEs wieder auf einen Zug mit Dampflok aufzuspringen... Das mag zwar hier und da aus nostalgischen Gründen lustig sein, aber auf Dauer fände ich das glaube ich nicht in Ordnung - zudem kommt es meiner Arbeitsweise überhaupt nicht mehr entgegen.

    Ich bin ein friedliebender Mensch, und ich werde davon absehen, in Foren oder an öffentlichen Orten zu Widerstand aufzurufen. Das muss jeder selbst wissen, was da zu tun ist - aber wundern brauchen sie sich nicht, wenn es bald ordentlich kracht! Dieser arrogante Verein engstirniger Herren aus der Steinzeit gehört doch eindeutig in die Mülltonne gekloppt!

    Sorry, aber das musste gesagt werden.
    Cheers!
     
  16. c242

    c242 NI Product Owner

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    1.207
    Ja und der große Aufschrei von Clubbesitzern und Künstlern (die sich eh größtenteils für die paar Kröten, die sie vielleicht bekommen bedeckt halten) bleibt auch aus.

    Man muss es noch mal ganz klar sagen : Die GEMA zerstört auch Kultur, denn kleine und Nischen-Parties wird es dann auch nicht mehr geben, wenn die DJs befürchten müssen, dann Minus in der Kasse zu haben...

    Widerstand gegen die GEMA läuft NUR über die Künstler. Und das seh ich noch nicht mal am Horizont... Also machen die weiter, was sie wollen. Wahrsheinlich so lange, bis die Künstler keine Einnahmen mehr haben, weil keiner mehr da ist, der sie im Club spielt und damit supported. Dann geht das Geweine aber los.
     
  17. Elfchen

    Elfchen NI Product Owner

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    Richtig konsequent Wäre... Gewerbe Abmelden... zum Amt gehen und ALG II beantragen. Die Gewerbeabmeldung zur Gema schicken. Wenn das jeder macht würde das die Gema so schnell zum umdenken zwingen.

    Jetzt denken einige... Elfchen hat ne Macke... nein hat Elfchen nicht... die Klagen der Clubbetreiber wegen Verluste durch die Gema weil kein DJ mehr diese Tarifstruktur tragen möchte würde die Gema wahrscheinlich Ruinieren.

    So... nun kommen wir zum Pudels heissen Kern... Hans ist zu dumm dafür... schuldigung iss aber so... Wenn das in irgend einem Land so ablaufen würde z.b. Frankreich oder Spanien... ey die würde alle Streiken. Aber Hans ist dumm und zahlt..
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. März 2013
  18. Bassfly

    Bassfly NI Product Owner

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    4.301
    In Frankreich würden wieder Autos brennen :)

    Im Grunde müsste man mal eine Sammelklage anleiern.
     
  19. Elfchen

    Elfchen NI Product Owner

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    1.356

    Und die gibts in Deutschland eben nicht.
     
  20. DJ essence

    DJ essence Forum Member

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    Ich würde mich über eine faire Regelung freuen, um vor allem aus dieser Rechtsunsicherheit rauszukommen.

    Eine Abrechnung pro Track ist Blödsinn, das wäre nur eine Beschäftigungsmaßnahme für unterbeschäftigte Gema Mitarbeiter, die dann die Kontrollen durchführen sollen. Die Gema träumt ja davon, die Notebooks oder Speicher der DJ's kontrollieren zu dürfen. Den Richter möchte ich erleben, der das erlaubt: Schließlich haben wir in der Regel auch private Daten auf der Platte.

    Eine faire Regelung wäre zum Beispiel eine bezahlbare Pauschale pro Gig (10-20 Euro/Veranstaltung). Diese lässt sich dann auch sauber kalkulieren und die kann man dann an den Auftraggeber weiter berechnen.

    Um Irrtümer auszuschliessen: Eine Hochzeit ist definitiv Gema pflichtig. Sobald mit Musik Geld verdient wird (hier der DJ und das Lokal/Gastronom), ist eine Abgabe fällig. Bisher haben die Veranstaltungsorte hierfür (in der Regel) eine Pauschale gezahlt, aber dieser Punkt wird ja gerade verhandelt.

    Zum Thema Backup wieder herstellen oder Daten auf einen neuen Rechner kopieren: Damit wird die Gema nicht durchkommen, da bin ich von überzeugt. Es gibt ein vergleichbares Urteil der Software-Industrie. Dort gab es auch einige Software Hersteller, die neue Lizensierung haben wollten, wenn die Programme auf neuen Rechnern kopiert werden. Damit sind die aber nicht durchgekommen. Mit der Musilk wird sich das ähnlich verhalten. Der durchschnittliche Profi wird alle zwei bis drei Jahre das Notebook, zumindest aus Sicherheitsgründen die Festplatte tauschen. Wie stellt sich die Gema das vor?