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MASCHINE Optimaler Hard Techno oder Acid Workflow auf der Maschine Mk3

Discussion in 'Deutschsprachiges Forum' started by Phobik92, 9/12/19.

  1. Phobik92

    Phobik92 New Member

    Messages:
    4
    Hallo zusammen,

    immer mal wieder schwanke ich zwischen meiner Maschine und Ableton live. Ich habe das Gefühl, dass die Maschine mir Kreativität schenkt, mich aber im Sound und Klangbild einschränkt. Mit Ableton verhält es sich bei mir dabei genau anders herum. Dabei würde ich so gerne alles mit meiner Maschine machen, da sie mir unglaublich sympathisch ist.

    Habt ihr Tipps für einen Techno workflow? Welches Muster aus Sounds / Groups /Pattern und Makros beispielsweise. Mir fällt es schwer, eine wirklich patternübergreifende Performance hinzulegen. Mir fallen Arrangement und Automationen einfach sehr schwer. Dabei lebt techno von ständiger Bewegung und Veränderungen... Manchmal habe ich das Gefühl die Maschine ist dafür nicht gemacht..

    Eigentlich wollte ich mir deshalb eine Maschine Jam zusätzlich zulegen, aber als ich gehört habe dass die Ansicht von Master auf Soundebene usw. auf beiden Maschinen simultan wechselt entzieht sich mir der Sinn... Ist also auch nicht der Schlüssel um eine ableton ähnliche Kontrolle zu erhalten... Habt ihr eine Idee oder Tipps?

    Liebe Grüße
     
  2. b-r@nno

    b-r@nno NI Product Owner

    Messages:
    443
    nur so ne idee, wie ich das mache (habe ableton seit jahren nicht mehr genutzt). aber mein "technoworkflow" (eigentlich egal welche musik) sieht wie folgt aus, um kreativ zu sein und mich nicht zu verstricken ("techno lebt von veränderung")...

    1. ich nutze für jede "art von klang" eigene gruppen (alle send fx auf einer, 1-3 drum-gruppen ,1 bass gruppe, 1 lead...etc.etc.etc.)
    2. ich starte mit scene 1, bastel da quasi das "intro"
    3. duplicate scene 1 to scene 2 (inkl. pattern-kopien), sodass ich sofort bei scene 2 weitermachen kann
    4. wiederhole, bis sich dein track in die gewünschte richtung entwickelt
    5. dabei kann ich "freestyle" mittels scene-wechseln quasi live performen
    6. ich belege meistens die "master-macro-regler" mit den sinnvollsten paramtern der gruppen-spuren, alternativ auch auf einen externen controller (meist filterzeugs von synthies, vocals etc, distortion oder was auch immer du "live performen möchtest"....
    7.....und dann käme eigentlich der feinschliff, sprich das ausarrangieren etc. ...aber das lasse ich a) entweder komplett oder b) wird dann in ner DAW gemacht (weil bequemer, übersichtlicher etc...).
    8. als alternative zu 7 passiert dann meist das folgende:

    --> einen leeren soundslot finden
    --> sampling-mode: input master
    --> los geht's und es wird eine "live performance" als audiodatei aufgenommen
    --> diese geht dann oft wieder in ne DAW oder auf einen eigenen soundslot und wird dort zerstückelt, geloopt was auch immer mir gerade spass macht....
    --> oder ich lade plugins wie z.b. den freeware "Mrecorder" von meldaproduction auf jede gruppenspur, aktiviere dort die synchronisierte aufnahme und habe am schluss nicht eine master-audiodatei sondern für jede gruppe eine "live-getweakte aufnahme", welche ich dann weiter abmischen oder verwenden kann (wird auch als vorlage-sound gespeichert, damit ich diese "loops2 auch später wieder laden und was neues draus machen kann....


    fertig blablabla...muss arbeiten :D
     
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