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KOMPLETE R 5: Event-Verarbeitung (Optimierungsmöglichkeit?)

Discussion in 'REAKTOR' started by Firedragon, 21/3/06.

Thread Status:
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  1. Firedragon

    Firedragon NI Product Owner

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    55
    Sind das Maras Worte??! ;) Man sieht sich woanders, irgendwann...
     
  2. magneton

    magneton NI Product Owner

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    658
    wer ist denn "Mara"?

    nun, ich vergesse bei meinen posts immer entsprechende anmerkungen wie <ironisierend leicht die stimme hebend, zitierend, ins parodieren übergehend und wieder zurückschwenkend, körnchen wahrheit hinter der fassade zurücklassend>
    wäre mir echt zu viel zum tippen...
     
  3. magneton

    magneton NI Product Owner

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    658
    das sagst DU? ich dachte immer, Du hättest das alles parat :)
    wenn Du die bücher ausgelesen hast, könntest Du sie mir mal leihen. ich reisse auch nur die ganz interessanten seiten heraus.

    von einem anderen Christoph Reuter gibt es:
    "Selbstmordattentäter. Warum Menschen zu lebenden Bomben werden."
    das wäre dann der bezug zu der traktor-forum-frage.

    von dem richtigen Christoph Reuter gibt es noch:
    "Klangfarbe und Instrumentation. Geschichte - Ursachen - Wirkung"

    leider sind die bände alle richtig teuer.
    dann würde ich vorschlagen: herw, bitte halte uns auf dem laufenden, ob es sich lohnt die bücher zu erwerben.
     
  4. herw

    herw NI Product Owner

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    6.421
    ah du hast gegoogelt; der andere Reuter ist als Journalist ein echter Kämpfer.

    Das Skript über Einschwingvorgänge erscheint mir gut lesbar zu sein:
    ein paar Überschriften:
    1. Der Einschwingvorgang aus physikalischer Sicht
      verschiedene mathematische Ansätze werden (mit verwertbaren Formeln) beschrieben.
    2. Der Einschwingvorgang aus psychoakustischer Sicht
      ..geht auf die Wahrnehmung des Ohres ein. z.B. ab welcher Einschwingdauer empfindet das Gehör einen Klangaufbau, bis zu welcher Grenze interpretiert es nur ein Knacken. Das ist sehr detailliert (mit Zeit und Amplitudenangaben und Diagrammen zu mehreren Obertönen einer Trompete). Ließe sich also in Reaktor direkt umsetzen.
    3. Physikalische Messungen des Einschwingvorganges
      historischer Abriss über verschiedene Messverfahren und Messergebnissen (zusammenfassend)
    4. Exkurs über Formantgesetze, Klangfarbendefinitionen und -dimensionierungen
    5. Einschwingvorgänge und Spektren der nichtperkussiven Musikinstrumente und des Klaviers
      sehr detailreiche Messergebnisse zu Holzblasinstrumenten, Rohrblattinstrumenten, Labialinstrumenten, Orgelpfeifen, Blechblasinstrumenten, Streichinstumenten und dem Klavier. Die Messergebnisse werden zusätzlich für den Laien gut verständlich und anschaulich beschrieben: z.B. [S. 103]"Typisch für den Klangeinsatz der Klarinette ist, daß der Grundton zuerst und schnell einschwingt und erst dann die anderen Teiltöne folgen. ... Inwieweit die Entwicklung der Teiltöne synchron verläuft oder ob sie in der Reihenfolge ihrer Ordnungszahl einschwingen, scheint von der Ansatzhärte und von der Spieldynamik anzuhängen." Also gut lesbar. Die Beschreibungen sind noch ausführlicher.
    6. Psychoakustische Messungen über den Einfluß des Einschwingvorgangs auf die Klangfarbenwahrnehmung

    Das Literatur- und Zitatenverzeichnis ist sehr umfangreich und erwähnt ca. 250 Quellen.

    Reuter, Christoph
    Der Einschwingvorgang nichtperkussiver Musikinstrumente
    Peter Lang GmbH 1995
    Europäische Hochschulschriften, Reihe 36 Musikwissenschaft Bd. 148
    ISBN 3-631-49437-8
    262 S.

    ciao herw
     
  5. magneton

    magneton NI Product Owner

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    658
    danke herw, ich richte schon mal ein sparschwein ein. (nein, ich habe nicht gegoogelt, sondern geamazont).

    mit diesem thema kommen wir aber an einen interessanten punkt; das scheitern der theoretischen ideen des kölner studios für elektronische musik an der komplexität der obertöne bei der additiven synthese.
    wer sich mit einem lösungsansatz bzw. einem versuch beschäftigen möchte, dem seien die schriften von jean-claude risset ans herz gelegt. er beschäftigt sich ausführlich mit hüllkurvenverhalten "natürlicher" instrumente (trompete, flöte) um die erkenntnisse auf computermusik anzuwenden. ebenso hat er in den 1960ern eine katalogisierung von computergenerierten klängen (das ist weniger starr/stur als es erscheinen mag) versucht; davon müsste es noch eine CD bei WERGO geben. die andere CD auf diesem label ist auch zu empfehlen (aus der "music with computers" serie. enthällt die "Computer Suite from Little Boy" von 1968).

    sollte man aber einen neuen thread starten...
     
  6. herw

    herw NI Product Owner

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    wenn man alleine nur unter dem Buchtitel googelt und nach pdf-files sucht wird man schnell fündig, man findet auch komplette Doktorarbeiten über dieses Thema.
    ciao herw
     
  7. Firedragon

    Firedragon NI Product Owner

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    55
    Doktorarbeiten - wie.. was?!! ...

    ... ich komme mir auch langsam so vor als ob ich hier gerade meinen Doktor mache.... ^^
     
  8. herw

    herw NI Product Owner

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    nein, es ist nicht so hoch gestochen, wie es klingt; aber ich finde es schon beeindruckend, mal eine komplette Doktorarbeit zu sehen. Lesen kann man die auch (wenigstens teilweise).
     
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