SOLID MIX SERIES
by Native Instruments
Wenn du eine andere Version besitzt, hast du möglicherweise Anspruch auf einen besseren Preis. Melde dich an, um ihn zu sehen.
SUPERIOR MIXING TOOLS
- SOLID BUS COMP — 'Audio Glue'-Kompression
- SOLID EQ — umschaltbarer Allrounder mit 2 Modi
- SOLID DYNAMICS — präzise Dynamik-Kontrolle
SOLID AS A ROCK
Holen Sie sich den Sound einer hochwertigen Studio-Konsole in Ihr virtuelles Effekt-Rack: SOLID BUS COMP, SOLID EQ und SOLID DYNAMICS:
Präziser und transparenter Sound, ein schlankes Interface und faszinierende Erweiterungen wie Sidechaining und Parallelkompression ergeben eine äußerst vielseitige Umgebung von Studio-Effekten für jede Art von Produktion. Alle drei Effekte der SOLID MIX SERIES laufen jetzt als unabhängige Plug-ins in Ihrer DAW und gewähren vollständige Kontrolle über alle Signalketten.
Die SOLID MIX SERIES Effekte sind einzeln oder zu einem attraktiven Preis auch als Bundle erhältlich.
[cta label="DOWNLOAD DEMO-VERSION" link="/products/solid-mix-series" title="DOWNLOAD DEMO-VERSION"]
ERSTKLASSIGE STUDIO-WERKZEUGE
Einzeln ermöglichen diese Effekte leistungsfähige, einfach anzuwendende Klangverbesserungen. Gemeinsam bilden Sie ein eng verwobenes Tool-Set, mit dem Sie den Klang Ihrer Produktionen deutlich aufwerten können.
SOLID EQ: Zwei in einem: Wählen Sie zwischen Shelf- und Bell-Kurve. Ein präziser 6-Band-Equalizer – von subtiler Optimierung bis hin zu aggressiver Klangformung vielfältig einsetzbar.
SOLID DYNAMICS: Ein klar und harmonisch klingender Dynamik-Effekt, der Stereo Kompressor, Expander und Gate vereint. Bestens geeignet zur Bearbeitung einzelner Kanäle.
SOLID BUS COMP: Mehr als nur ein Bus-Kompressor. Egal wofür Sie ihn benutzen – einzelne Kanäle, Subgruppen oder Masterkanal – das Resultat wird stets hervorragend klingen.
SYSTEMVORAUSSETZUNGEN
<platform mac/> macOS 13, 14 oder 15 (aktuelles Update)
<platform win/> Windows 10 oder 11 (64-bit, aktuelles Service Pack)
Intel Core i5 oder gleichwertige AMD CPU, 4 GB RAM (6 GB empfohlen)
Apple Silicon Mac (nativer Modus oder mit Rosetta 2)
Für den Download und die Aktivierung sind eine Internetverbindung und eine Grafikkarte mit Unterstützung von OpenGL 2.1 oder höher erforderlich. Nach der Installation und Aktivierung kann das Produkt auch offline genutzt werden.
Unterstützte Schnittstellen:
Windows (nur 64-bit): VST, VST3, AAX
Mac OS X (nur 64-bit): VST, VST3, AU, AAX
Dieses Produkt und das darin enthaltene geistige Eigentum stammt nicht von „Solid State Logic“. Es ist weder von ihnen lizenziert, unterstützt noch autorisiert. Red Lion 49 Ltd. ist alleiniger Eigentümer der Marke „Solid State Logic“.
ÜBER EQUALIZER
WAS IST EIN EQUALIZER?
Ein Equalizer – kurz EQ genannt – ist ein Werkzeug zur Bearbeitung des Frequenzgangs. Ein EQ kann z. B. den unteren Frequenzbereich betonen, Gesang oder Percussion hervorheben oder Spuren mit ähnlichen Frequenzbereichen separieren. Wenn es darum geht, Aufnahmen zu korrigieren, ist ein EQ unverzichtbar. Wenn z. B. bei einer Gitarre störende Resonanzen auftreten, lässt sich die entsprechende Frequenz per EQ gezielt reduzieren.
Fast alle EQs funktionieren gleich: Frequenz(-bereich) auswählen, dann die Lautstärke des gewählten Bereichs mit dem Gain-Regler anpassen. Oft wird im Zusammenhang mit EQs von "Bändern" gesprochen. Das Klangspektrum lässt sich in Frequenzbereiche (= Bänder) aufteilen. Mit einem 3-Band-EQ lassen sich z.B. drei Bänder / Frequenzbereiche unabhängig voneinander ändern.
Parametrische EQs haben neben "Gain" und "Frequenz" auch einen "Q"-Regler. Dieser bestimmt die Breite der Kurve, die bei der Filter-Bearbeitung genutzt wird. Ein hoher Q-Wert erzeugt eine niedrige Bandbreite: Eine enge Kurve, die wie ein Stachel aussieht. Ein niedriger Q-Wert erzeugt dagegen eine weite Kurve, die eine große Bandbreite an Frequenzen abdeckt.
Goldene Regel für runden Sound: Zur Verstärkung eine große Bandbreite (niedriger Q-Faktor) und zum Reduzieren eine geringe Bandbreite (hoher Q-Faktor) wählen.
EQ-TYPEN
- Parametrisch: Bezieht sich auf die anpassbaren Parameter. Voll parametrisch = Q-Faktor, Frequenz und Gain sind anpassbar. Semi-parametrisch = nur Frequenz und Gain sind anpassbar. Nicht-parametrisch = nur Gain ist anpassbar.
- Shelving-Filter: Ab einer gewählten Frequenz wird alles darüber oder darunter verstärkt. Ein "Low Shelf"-EQ hat ein Plateau am unteren Ende, ein "High Shelf"-EQ am oberen. Diese Art von EQ verbirgt sich hinter den "Bass"- und "Treble"-Reglern Ihres Hifi-Verstärkers.
- High-Cut-, Low-Cut-Filter: Entfernt die Frequenzen ober- oder unterhalb einer festgelegten Frequenz. Sie werden auch Low-Pass- und High-Pass-Filter genannt. Entscheidend ist hier die Frequenz, ab der der Filter eingreift, und die Neigung der Filterkurve. Eine steile Neigung ist präziser, klingt aber weniger natürlich.
- Grafischer Equalizer – teilt das Frequenzspektrum in Bänder auf (meist sind es 31), damit die Lautstärke individuell reguliert werden kann. Äußerst praktisch, wenn die Raumresonanz einer PA schnell geändert werden muss.
TIPPS UND TRICKS
LOW-CUT AUF GESANG
Legen Sie zu allererst einen Low-Cut- (oder High-Pass-) EQ auf die Vocals. Entfernen Sie die unteren Frequenzbereiche, bis die Gesangsspur merklich dünner klingt. Drehen Sie den Filter dann wieder schrittweise auf.
RESONANZ ENTFERNEN
Nehmen Sie einen vollparametrischen EQ mit kleiner Bandbreite (= hoher Q-Faktor), und erhöhen Sie die Lautstärke um ca. 10 dB. Wandern Sie durch die Frequenzen, um die störende Resonanz zu finden: dieses seltsame Dröhnen. Sobald Sie die richtige Stelle gefunden haben, senken Sie den Gain um einen Wert zwischen -3 db und -12 db, abhängig von der Stärke der Resonanz.
EINE KURZANLEITUNG ZUM FREQUENZSPEKTRUM
- Bass: von ca. 40 Hz bis 200 Hz: voll, massiv
- Tiefe Mitten: von ca. 200 Hz bis 800 Hz: Fülle, Wärme
- Mitten: von ca. 800 Hz bis 5.000 Hz: klar, präsent
- Höhen: von ca. 5.000 Hz bis 8.000 Hz: hell, lebendig, brillant
- Ultra-Höhen: ab ca. 8000 Hz: knackig, spritzig
ÜBER DYNAMICS
KOMPRESSOREN, EXPANDER UND GATES
Produzenten nutzen eine Kombination aus Kompressor und Gate/Expander zum Formen von Klang. Dies nennt man Dynamik-Bearbeitung (Dynamics Processing).
Ein Kompressor steuert die Lautstärke "automatisch" und macht die ruhigeren Parts eines Tracks lauter: Spitzenwerte werden reduziert, um ein rundes Gesamtbild zu erzielen. Mehr Info
Ein Expander reduziert die Lautstärke unter einem festgelegten Schwellenwert. Erreicht ein Sound diesen Wert nicht, wird er vom Expander noch leiser gemacht. Technisch gesehen wird die Dynamik-Bandbreite nach unten erweitert.
Ein Gate ist die Extremform eines Expanders: Hier wird der Sound unterhalb des Thresholds gekappt. Wenn das Gate geschlossen ist, können aufgenommene Störgeräusche den Schwellenwert nicht überschreiten. Ist das Signal laut genug, öffnet sich das Gate.
Gates und Expander dienen zur Beseitigung störender Geräusche: ratternde Festplatten, brummende Verstärker oder das Übersprechen eines Kopfhörers. Wenn sich auf mehreren Spuren Hintergrundgeräusche befinden, sind Probleme im Mix vorprogrammiert. Daher sollte beim Bearbeiten von Gesangs- oder Instrument-Aufnahmen immer ein Gate zum Einsatz kommen.
TIPPS UND TRICKS
- Parametrisch: Bezieht sich auf die anpassbaren Parameter. Voll parametrisch = Q-Faktor, Frequenz und Gain sind anpassbar. Semi-parametrisch = nur Frequenz und Gain sind anpassbar. Nicht-parametrisch = nur Gain ist anpassbar.
- Shelving-Filter: Ab einer gewählten Frequenz wird alles darüber oder darunter verstärkt. Ein "Low Shelf"-EQ hat ein Plateau am unteren Ende, ein "High Shelf"-EQ am oberen. Diese Art von EQ verbirgt sich hinter den "Bass"- und "Treble"-Reglern Ihres Hifi-Verstärkers.
- High-Cut-, Low-Cut-Filter: Entfernt die Frequenzen ober- oder unterhalb einer festgelegten Frequenz. Sie werden auch Low-Pass- und High-Pass-Filter genannt. Entscheidend ist hier die Frequenz, ab der der Filter eingreift, und die Neigung der Filterkurve. Eine steile Neigung ist präziser, klingt aber weniger natürlich.
- Grafischer Equalizer – teilt das Frequenzspektrum in Bänder auf (meist sind es 31), damit die Lautstärke individuell reguliert werden kann. Äußerst praktisch, wenn die Raumresonanz einer PA schnell geändert werden muss.
GRUNDRAUSCHEN AUF GESANGSAUFNAHMEN
Hintergrundgeräusche gibt es immer – außer Sie nehmen in einem erstklassigen Studio auf. Suchen Sie in einem Vocal-Track eine Stelle ohne Gesang, und achten Sie auf die Nebengeräusche. Im Moment stören sie noch. Heben Sie jetzt langsam den Schwellenwert des Gates an, bis das Rauschen nicht mehr zu hören ist. Danach sollten Sie unbedingt die Vocals überprüfen: Nicht auszudenken, wenn eine Note fehlen würde. Im Erfolgsfall war es das auch schon.
SIDECHAIN GATE / SNARE-MIKROFON
Wenn eine Snare mit zwei Mikrofonen aufgenommen wurde (eines über und eines unter der Trommel), hält folgender Trick die Snare knackig: Kehren Sie die Phase auf der Spur des unteren Mikrofons um und fügen Sie ein Gate auf dieser Spur ein. Dann triggern Sie das Gate auf dieser Spur, indem Sie das obere Mikrofon zusätzlich in den Sidechain-Eingang des Gates leiten.
PAD MIT RHYTHMISCHEM GATE
Für interessante rhythmische Effekte kann ein Gate auch bei Pad-Sounds genutzt werden: Nutzen Sie dafür die Drum-Spur als Trigger am Sidechain-Eingang. Den beschriebenen Effekt hören Sie im obigen "Gated Pad Demo"-Klangbeispiel.
SOLID MIX SERIES
Die wesentlichen Komponenten einer hochwertigen Studio-Konsole für Ihr virtuelles Effekte-Rack.
Wenn du eine andere Version besitzt, hast du möglicherweise Anspruch auf einen besseren Preis. Melde dich an, um ihn zu sehen.
Download: available immediately
SOLID MIX SERIES at a glance
| Produkttyp | KOMPLETE Effekt |
|---|---|
| Zur Nutzung mit | Jedem Host / DAW als Plug-in |
| Effekt-Kategorie | Studio Mix Collection, mit Kompressor, EQ und Dynamik-Prozessor |
| Handbuch | Englisches Manual |