Die legendäre Tagline von Ridley Scotts Alien erinnert uns daran: „Im Weltraum hört dich niemand schreien.“ Doch dank der NASA – und eines gewaltigen Schwarzen Lochs im Zentrum des Perseus-Galaxienhaufens – wissen wir heute, wie ein Gravitationskollaps klingt. Diese unheimlich-gespenstische Tonaufnahme offenbart ein ganzes Multiversum an kosmischen Drones, die von finster-dystopisch bis beruhigend-sonor reichen – und alles dazwischen.
Wenn du in die kosmische Leere vordringen und deine Produktionen bis an den Ereignishorizont treiben willst, brauchst du ein paar extrem experimentelle Synths. Hier sind unsere fünf liebsten Drone-Ensembles aus der REAKTOR User Library.
Alles andere als gewöhnlich: Diese innovativen Instrumente stecken voller pulsierendem Flüstern und vibrierendem Summen, die von meditativ bis bösartig reichen. Lies weiter für einen schnellen Überblick über jedes dieser Ensembles – und klicke auf die Links zum kostenlosen Download.
Wie gewohnt solltest du sicherstellen, dass du die Vollversion von REAKTOR installiert hast.
4x4 Drone Thing V2

Oszillator-Entwickler John Squibb meldet sich mit einem beeindruckend sonoren, experimentellen Synth zurück. Dieses faszinierend ätherische Instrument kombiniert 2×4 Bänke von Sinus-Wellenformen mit 2×4 Bänken von Sägezahn-Wellenformen. Jede Bank durchläuft ein Hoch-/Tiefpassfilter mit Sinus-, Dreieck- und Puls-LFO-Modulatoren – das Ergebnis ist ein dramatisch dynamischer Drone-Noise-Generator.
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Space Modulator

Der Space Modulator von Colin Chabot ist das legendäre, selbstspielende Ensemble SpaceDrone auf Steroiden. Dieses fesselnde Ambient-Instrument erzeugt wunderschön morphende Texturen und Klänge, die sich perfekt zum Formen kühner himmlischer Klangwelten eignen – und dank der zusätzlichen Möglichkeit, Tonleiter und Noten festzulegen, kannst du deine ganz persönliche interstellare Reise programmieren.
Britta Harmonic Drone Synthesizer

Der additive Klangerzeuger Britta von Robert Sigmuntowski entwickelt traumhaft-meditative Drone-Sounds aus additiven, auf Obertöne gestimmten Sinustönen. Jeder Oberton verfügt über einen Ein-/Ausschalter und einen Geschwindigkeitsregler für Panning und Swells. Dazu kommt die Möglichkeit, einen Grundton festzulegen und die Töne fein abzustimmen – mystisch Veranlagte können sich damit also ganz eigene Heilfrequenzen für bewusstseinserweiternde Meditationen basteln.
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Droplets 4

Der vierstimmige Drone-Synth von TTQ eignet sich hervorragend zum Formen cineastischer Klanglandschaften und spannungsgeladener, atonaler Atmosphären. Inspiriert von experimentellen Synthesizern wie dem organismisch-analogen LYRA-8 und dem chaotisch-atonalen Stereo Field bietet Droplets 4 miteinander verknüpfte Regler und einen einfachen 2-Step-Sequenzer für jede der eindrucksvollen Stimmen – perfekt, um genau das richtige Maß an Weltraum-Horror zu erzeugen.
CRUDE

Mit einem anarchischen Arsenal an Sound-Shaping-Tools – darunter zwei Distortion-Regler, ein Bitcrusher, zwei Tiefpassfilter, zwei Wavetable-Oszillatoren, drei LFOs und ein Chorus-Effekt – ist das erdrückend wuchtige CRUDE von Bolle ein herrlich diabolischer Drone-Generator. Du weißt nicht, wie du deine Reise in die reine klangliche Zerstörung beginnen sollst? Überlass dich dem Zufall und drücke den RND-Button, um alle Parameter außer der Master-Lautstärke zufällig einzustellen.
Und das ist noch lange nicht alles: Vergiss nicht, die komplette User Library nach einem nahezu grenzenlosen Archiv an Instrumenten, Effekten, Sequenzern und mehr zu durchforsten. Und falls du Hilfe dabei brauchst, die absoluten Perlen zu finden: Wir haben hier auf dem Blog eine ganze Reihe dazu. Das alles findest du in unserer Rubrik Free Stuff.
Sound-Design: Konstantin Grismann