Bei Native Instruments inspiriert uns jeden Tag aufs Neue die Musik, die mit unseren Tools entsteht. Es ist die Kreativität dieser Community, die diese Plattformen lebendig hält. Zu sehen, wie Künstler*innen Produkte von Maschine, Komplete, Kontakt und Traktor in ganz eigene Richtungen lenken, ist immer wieder aufregend. Und nachdem die Sommermonate Juli und August nun hinter uns liegen, ist es Zeit, sich einzuigeln und neue kreative Energie für die kältere Jahreszeit zu sammeln.
Denn auch der September bildete da keine Ausnahme: Produzent*innen, Performer*innen und Sound-Designer*innen lieferten Ideen quer durch alle Genres und Stile. Von feinsinnigen Reinterpretationen und emotionalen Performances bis hin zu inventivem Preset-Design und ambitionierten Live-Setups – die Bandbreite dessen, was gerade geteilt wird, ist einfach überwältigend.
Hier sind die Highlights aus der Community, die uns diesen Monat besonders aufgefallen sind.
@aleanaleanalean interpretiert Jay-Z mit gefühlvollem Klavier neu
Die Native Instruments-Community überrascht immer wieder, und ALEANs Rework von Jay-Zs „I Know“ ist das beste Beispiel dafür. Statt auf das percussionlastige Original setzt sie ganz aufs Klavier und verleiht den Vocals durch kaskadierende Akkorde eine völlig neue Präsenz. Gespielt auf der Komplete Kontrol S-Series demonstriert die Performance die Ausdruckskraft des Instruments in den Händen einer Künstlerin, die jede Nuance herauszukitzeln weiß – in diesem Fall in den Händen der selbsternannten „Queen Of Keys 🎹 👸🏻“.
Genau diese Kreativität macht das Stöbern in der Community so lohnenswert.
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@therealasethic performt mitreißende Beats
Producer Asethic weiß genau, wie man das Publikum zum Ausrasten bringt. Dieses Video zeigt einen seiner genialen Beats, live performt mit Maschine – und mit so viel Headbanging, dass akute Schleudertraumagefahr besteht, wenn er nicht aufpasst.
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@javachills teilt eine entspannte Live-Jam-Session
Zugegeben, dieser Clip stammt schon aus dem Juni – aber den konnten wir euch einfach nicht vorenthalten. Producer Java Chill teilt eine smoothe Jam-Session mit seinen Buddies, bei der er seine Finger-Drumming-Skills an der Maschine zeigt.
Da bekommt man direkt Lust, sich an den Strand zu legen und die Vibes zu genießen.
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@thanksjoey flippt 90er-Kassetten-Samples auf Maschine
In alten Kassetten zu wühlen und 90er-Jahre-Samples in etwas Frisches zu verwandeln, hat eine lange Tradition – und thanksjoey führt sie mit jeder Menge Style fort. Ganz ohne auf den LED-Screen zu schauen, choppt, sequenziert und baut er an der Maschine ikonische Vocal-Fragmente zu etwas um, das gleichermaßen roh wie zeitlos klingt.
Diese Hingabe zeigt eindrucksvoll, wie weit man mit NI-Hardware selbst unter Einschränkungen gehen kann, und unterstreicht die lebendige Kreativität in dieser Community.
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Simon A. Billington baut 19 eigene Massive X-Presets

Simon A. Billington hat die Preset-Challenge für Massive X angenommen und aufs Ganze gesetzt: Er baute einen kompletten 30-Sekunden-Track aus 19 Original-Patches, die er von Grund auf selbst designt hat. Jeder einzelne Sound in dem Stück stammt direkt aus Massive X – völlig ohne zusätzliche Bearbeitung, abgesehen von einem Limiter für die Pegelkontrolle.
Das Ergebnis ist eine kurze, aber eindrucksvolle Demonstration dessen, was möglich ist, wenn man Sounds von Grund auf selbst gestaltet – und zeigt einmal mehr die kreative Energie der Native Instruments-Community.
Lies Simons Originalbeitrag und lade dir die Presets unten herunter.
Kostenlose Massive X-Presets holen
@ladyincognitamusic teilt schimmerndes Massive X-Pad

Lady Incognita teilte ihr „Shimmering Space Pad“ – ein Massive X-Preset, das sie vor Jahren gebaut und für die jüngste Community-Challenge wieder zum Leben erweckt hat. Mit von Synthwave inspirierten Tönen und subtiler Modulation über LFOs und Performer erzeugt das Patch eine strahlende Atmosphäre, die sich perfekt für Akkorde oder Melodielayer eignet.
Ein Preset, das zum Experimentieren einlädt und Produzent*innen eine starke Basis bietet, um ganze Songideen zu entwickeln.
Lies Lady Incognitas Originalbeitrag und lade dir ihr Pad unten herunter.
Discord-Highlight: Studio-Tour und Interview mit David Elfström Lilja (@moist_se)
Ansässig im schwedischen Gävle, macht David Elfström Lilja schon seit den 1980er-Jahren Musik und erkundet unter verschiedenen Pseudonymen immer wieder neue Ideen. Von Electronica und Pop als Moist bis hin zu Ambient- und Downbeat-Klangreisen als Árstraumur spiegeln seine Arbeiten jahrzehntelange Erfahrung und den Drang wider, kreative Grenzen zu verschieben. Wir haben uns auf unserem Discord-Server mit ihm unterhalten, um mehr zu erfahren.

Hi, ich bin Producer, Künstler und Komponist aus Gävle in Schweden. Ich mache Musik unter verschiedenen Pseudonymen, wobei mein Hauptaugenmerk auf Moist liegt – hier produziere ich Electronica und Pop sowie zahlreiche Remixes. Unter dem Namen Árstraumur widme ich mich elektronischer Instrumentalmusik, von Ambient bis Downbeat. Ich habe mit vier Jahren angefangen, Schlagzeug zu spielen, und bin seit den 1980er-Jahren als Musiker aktiv. Heute arbeite ich hauptberuflich mit Musik und meinem Label I/O Music, das ich 2011 gegründet habe.
Auf welches Stück Equipment könntest du niemals verzichten?
Ich könnte auf fast jedes Equipment verzichten – außer auf meinen Computer. Im Laufe der Jahre bin ich immer mehr dazu übergegangen, „in the box“ zu arbeiten, und das hat mir wirklich geholfen, mehr Musik fertigzustellen. Aber ich liebe Hardware einfach, deshalb werde ich meinen kleinen Casio VL-Tone wohl immer in Reichweite behalten.
Was ist das seltsamste oder unerwartetste Teil, das du aktuell im Studio hast?
Wahrscheinlich der Mute Synth 1. Ein merkwürdiger kleiner Touch-and-Tilt-Synth, der von Dirty Electronics zusammen mit Mute Records entwickelt wurde. Er hat sogar die Form des Mute-Logos und macht die unberechenbarsten Sounds.
Welchen Rat würdest du jemandem geben, der sich das erste eigene Homestudio einrichtet?
Mein wichtigster Rat ist, anfangs nicht zu viel Geld für Equipment auszugeben. Bau dir dein Setup nach und nach auf und nimm dir die Zeit, jedes Gerät oder jedes Stück Software wirklich kennenzulernen, bevor du Neues kaufst. So holst du das Maximum aus dem heraus, was du schon hast, und merkst mit wachsenden Fähigkeiten auch viel besser, was du wirklich brauchst. Unterschätze außerdem niemals das Monitoring: Gute Lautsprecher oder Kopfhörer sind unverzichtbar.
Wenn deine Abhörsituation schlecht ist, ist es ganz egal, wie viel Zeit du in einen Track steckst – du wirst am Ende immer mit einer falschen Perspektive arbeiten.
Lass dich von der NI-Community inspirieren
Der September brachte eine weitere Welle inspirierender Projekte aus der Native Instruments-Community mit sich. Von gefühlvollen Performances über mutiges Preset-Design bis hin zu genreübergreifenden Maschine-Sets – mit den Tools von NI im Mittelpunkt blüht die Kreativität auf.
Teile deine Musik weiterhin mit uns! Jeder Post trägt zur gemeinsamen Energie dieser Community bei. Markiere deine Kreationen mit #madewithNI, um die Chance zu haben, im nächsten Roundup gefeatured zu werden. Auf unserem Discord-Server findest du weitere Studio-Fotos und kannst dich mit anderen Native Instruments-User*innen austauschen.
Wenn du bereit bist, selbst loszulegen: Entdecke mit Komplete Start eine vielseitige Auswahl an kostenlosen Instrumenten und Effekten.