Wenn du in die Musikproduktion einsteigen willst, sind die Musikproduktions-Abos von NI 360 ein großartiger Weg, um an all die professionellen Sounds zu kommen, die du für Tracks jedes Genres brauchst – ganz ohne teure Einmalkäufe.
NI 360-Abos gibt es in drei Versionen: Essentials, Plus und Pro. Jede bietet dir ein umfassendes, stetig wachsendes Toolkit an Musikproduktions-Tools von den Branchengrößen Native Instruments, iZotope und Brainworx – perfekt für eine budgetfreundliche Musikproduktion.
Noch besser: Du kannst eine kostenlose Testversion nutzen, um auszuprobieren, ob das Angebot zu dir passt – der ideale Weg für Einsteiger*innen, Musikproduktion unverbindlich kennenzulernen.
In diesem Tutorial zeigen wir dir, wie du nur mit deiner DAW und NI 360 Essentials einen emotionalen Pop-Track baust. Dafür nutzen wir Massive X, Kontakt 8 Player, Platinum Pop, Lo-Fi Glow, Studio Drummer, Sway, Pharlight, Replika XT, Raum und iZotope Ozone 12 Elements – alle davon sind in der kostenlosen Testversion enthalten.
Direkt zu den Abschnitten:
- Wie hilft mir ein Musikproduktions-Abo beim Fertigstellen meiner Tracks?
- So produzierst du einen Pro-Track mit NI 360 Essentials
Wie hilft mir ein Musikproduktions-Abo beim Fertigstellen meiner Tracks?
Der Zugriff auf eine riesige Palette an Sounds und Effekten macht den kreativen Prozess nicht nur abwechslungsreicher, professionelle Mixing-Plug-ins sorgen auch für einen schnelleren und einfacheren Weg zu einem ausgewogenen Mixdown. All diese nützlichen Tools findest du in NI 360.
NI 360-Abos sind deutlich erschwinglicher als unbefristete Lizenzen und lassen sich je nach deinen Bedürfnissen monatlich oder jährlich bezahlen. Zudem wird das Software-Angebot laufend erweitert, sodass du regelmäßig neue Tools zum Experimentieren bekommst.
Lohnt sich das 360-Abo für neue Producer*innen?
Für angehende Producer*innen kann ein NI 360-Abo bares Geld sparen: Die Einstiegskosten sind gering und du kannst die Welt der Musikproduktion gründlich kennenlernen, bevor du größere Summen investierst. Dank der kostenlosen Testphase kannst du 14 Tage lang mit voller Power Musik machen – ohne einen einzigen Cent auszugeben.
So baust du einen professionellen Pop-Track mit NI 360 Essentials
1. Lass dich von einem musikalischen Loop inspirieren
Wenn du noch neu in der Musikproduktion bist, ist etwas musikalische Starthilfe oft Gold wert. Zum Glück steckt 360 Essentials voller Musik-Loops, die dir den Einstieg erleichtern. Als Ausgangspunkt nutzen wir eines der Leap Kits aus dem Kontakt 8 Player.
Belasse das Standardtempo deiner DAW bei 120 BPM, erstelle einen neuen MIDI-Track und lade eine Instanz des Kontakt 8 Player. Klicke auf den Leap-Button, wähle die Platinum Pop-Expansion und doppelklicke auf das Pineapple Kit, um es zu laden.

Leap Kits passen sich automatisch dem Tempo deines Projekts an, wir müssen also nur einen der Loops abspielen. Erstelle einen viertaktigen MIDI-Clip und spiele über alle vier Takte ein A3 mit einer Velocity von 100. Sofern nicht anders angegeben, nutzen wir in diesem Tutorial überall einen Velocity-Wert von 100.

Dadurch wird ein dezenter Arpeggiator-Loop abgespielt, der als Fundament für unseren Track dient.
2. Akkorde komponieren
Fügen wir nun ein paar Akkorde hinzu, die zu diesem Arpeggiator-Loop passen. Lade auf einer weiteren MIDI-Spur den Kontakt 8 Player, wähle diesmal aber das Lo-Fi Glow-Instrument und das Preset Birdbath Resin.

Übernimm diese Akkorde: H-Moll (Bm), G-Dur, Em/G und Asus4.

Das klingt schon richtig gut, ist im Vergleich zum Arpeggiator-Loop aber noch etwas laut. Pegeln wir diesen Track daher auf -12,2 dB ein.

So klingt das Ganze zusammen mit dem Arpeggiator-Loop.
3. Einen Drum-Beat bauen
Als Nächstes bauen wir einen Drum-Beat. Erstelle erneut eine neue MIDI-Spur mit dem Kontakt 8 Player, wähle diesmal Studio Drummer und das Preset Session Kit – Full.

Setze zuerst auf dem dritten Beat des ersten und zweiten Takts jeweils einen C#1-Rimshot.

Füge nun C1-Kicks auf dem ersten Beat des ersten Takts sowie auf der zweiten und dritten Achtelnote des zweiten Takts ein.

Verteile geschlossene G#1-Hi-Hats auf den Achtelnoten und setze eine offene A#1-Hi-Hat auf die letzte Achtelnote des ersten Takts. Verwende hierfür einen Velocity-Wert von 80.

Dupliziere dieses Pattern nun für die letzten beiden Takte.

So klingt der Beat im Zusammenspiel mit den musikalischen Elementen.
4. Eine Bassline komponieren
Nachdem der Drum-Beat steht, kümmern wir uns um die Bassline. Lade Massive X auf einer neuen MIDI-Spur und wähle das Preset Bassic.

Pegle diesen Track auf -14,5 dB ein.

Zuerst bauen wir eine einfache Bassline, die den Grundtönen der Akkorde folgt: H, G, E und A.

Mit ein paar Oktavsprüngen können wir das Ganze noch dynamischer gestalten. Ergänze die höheren H- und E-Noten wie hier abgebildet:

Hören wir uns an, wie es mit den restlichen Elementen harmoniert.
5. Eine Melodie erstellen
Der Arpeggiator-Loop ist zwar melodisch, fungiert aber eher als rhythmisches Element und weniger als vollwertiger Lead-Sound. Fügen wir also einen eigenständigen Lead-Part hinzu. Vorher duplizieren wir das bisher Gebaute, um einen achttaktigen Part zu erhalten.

Erstelle eine neue MIDI-Spur mit dem Kontakt 8 Player, wähle diesmal das Sway-Instrument und das Preset Desert Guitar.

Kopiere diese Melodie, die wir für die ersten vier Takte sequenziert haben, und verwende dafür Velocity-Werte von 45.

Verwende nun dieses Pattern für die zweiten vier Takte, ebenfalls mit Velocity-Werten von 45.

So klingt die gesamte Melodie:
Ersetzen wir nun den Reverb des Presets durch einen anderen Effekt. Drehe dafür den Reverb-Regler auf der Oberfläche des Instruments herunter.

Füge nun Replika XT auf demselben Track hinzu und lade das Preset Synth + Keys > Atmonicer.

Hören wir uns das zusammen mit den restlichen Elementen an.
6. Erstelle eine Gegenmelodie
Um die musikalischen Themen in unserem Track weiterzuentwickeln, bauen wir eine Gegenmelodie ein. Lade auf einem neuen MIDI-Track den Kontakt 8 Player und wähle dieses Mal Pharlight sowie das Preset Witch Kraft aus.

Stelle diesen Track auf -7,5 dB ein.

Sequenziere diesen Part nun so, dass er eine Gegenmelodie mit den Noten B2, E3 und A2 spielt.

Dupliziere diesen Part, sodass er über die gesamte achttaktige Sequenz hinweg spielt.

Ersetzen wir auch hier den integrierten Reverb des Presets durch einen anderen Effekt. Klicke auf den Effects-Button, um die Effects-Page aufzurufen, und deaktiviere den Reverb-Effekt AL G Room Wide.

Füge nun Raum auf dem Track hinzu und lade das Preset Large > Dark Mod Hall.

So klingt alles zusammen:
Nachdem wir nun eine gute Anzahl an Elementen haben, können wir unseren Track arrangieren.
7. Arrangiere deinen Track
Hier ist eine Idee für ein Arrangement.

Dieses Arrangement beginnt nur mit dem Arpeggio und den Drums und baut sich zu einem Crescendo auf, an dessen Höhepunkt Melodie und Bass einsetzen. Danach wird die Gegenmelodie eingeführt, wobei im weiteren Verlauf des Arrangements Elemente entfernt und hinzugefügt werden, um die Spannung aufrechtzuerhalten.
8. Mastere deinen Track
Lass uns nun unseren Track mastern – mit iZotope Ozone Elements. Füge den Effekt auf deinem Master-Track hinzu, woraufhin du aufgefordert wirst, den lautesten Teil des Projekts abzuspielen. Klicke auf den Button „Start Listening“ und spiele das Projekt ab Takt 25 ab.

Das Plug-in analysiert deinen Mix und erstellt eine maßgeschneiderte Mastering-Kette, die die Lautstärke deines Mixes drastisch anhebt – dreh also vorsichtshalber deine Kopfhörer oder Lautsprecher leiser!
Hier hat Ozone Elements den Audio-Input als Pop-Mix identifiziert. Du kannst das Target auf der linken Seite des Interfaces auf ein anderes Genre umstellen, um einen anderen Sound zu erzielen.

Mach Musik auf Profi-Niveau mit 360
In diesem Tutorial haben wir dir gezeigt, wie du mit einigen der in NI 360 Essentials enthaltenen Instrumente und Effekte einen erstklassigen Pop-Sound erzielst.
Leg mit einem NI 360-Musikproduktions-Abo los und produziere noch heute deine eigenen Tracks auf Profi-Niveau.