|Dean Salant

Genres anhand von Instrumenten verstehen: Ein Guide für Produzent*innen

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Understanding genre feature

Warum scheinen Synthesizer eigentlich so untrennbar mit elektronischer Musik verbunden zu sein? Und könntest du dir Lo-Fi HipHop überhaupt ohne diese verwaschenen, tiefpassgefilterten Drums vorstellen? Genres werden oft durch die Instrumente geprägt – und manchmal sogar komplett definiert –, die in ihnen vorkommen. Die Instrumente und Texturen, die du für deine Musikproduktion wählst, sind ein wesentlicher Bestandteil beim Erkunden neuer Genres. Sie sorgen dafür, dass ein Track sofort einem bestimmten Stil zugeordnet werden kann.

Das bedeutet auch: Neue Sounds auszuprobieren ist einer der schnellsten Wege, um in ein neues Genre einzutauchen. Mit dem NI 360-Abonnement erhältst du Zugriff auf eine Vielzahl kreativer Tools, mit denen du mühelos in unzähligen Styles produzieren kannst. In diesem Artikel zeigen wir dir anhand von drei Genres, wie das funktioniert: Lo-Fi HipHop, Dance und cineastische Soundscapes. Und das Beste daran: Alles, was du hier lernst, lässt sich auf jedes beliebige Genre übertragen.

Direkt zu den Abschnitten:

Mach direkt mit bei diesem Tutorial – mit dem NI 360-Abonnement.

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Was ist das NI 360-Abonnement?

Das NI 360-Abonnement ist die All-in-one-Mitgliedschaft für Musikproduktion von Native Instruments. Du erhältst Zugriff auf eine kuratierte Library aus Synths, gesampelten Instrumenten und Effekten. Die perfekte Wahl für vielseitige Produzent*innen, die neue musikalische Wege gehen wollen. Und natürlich funktioniert alles in jeder DAW.

Mit anderen Worten: Du bekommst flexiblen Zugriff auf ein ganzes Ökosystem an Production-Tools.

Das NI 360-Abonnement gibt es in verschiedenen Stufen, die jeweils eigene Zusammenstellungen von Instrumenten und Plug-ins bieten. Welche Tools genau enthalten sind, hängt von der gewählten Stufe ab – doch ganz gleich, wofür du dich entscheidest: Jede Option liefert dir eine umfangreiche Auswahl an Synths, Sample-Instrumenten und kreativen Effekten.

Hier sind nur einige Highlights und passende Genres, die du damit produzieren kannst:

Und das kratzt gerade mal an der Oberfläche. Genau diese Vielfalt macht das Abonnement so spannend: Du kannst all diese Tools nutzen, um dich spielend leicht zwischen verschiedenen Genres zu bewegen.

Wie hilft mir das NI 360-Abonnement dabei, neue Sounds und Genres zu entdecken?

Ein Abonnement wie 360 schenkt dir kreative Freiheit. Stell dir vor, du produzierst HipHop und möchtest erste Schritte in Richtung Filmmusik wagen: Direkt eine teure Cinematic-Sample-Library zu kaufen, ist oft eine Hürde – und hält dich am Ende vielleicht davon ab, Neues auszuprobieren.

Da das Abonnement aber viele Genres tiefgehend abdeckt, sinkt die Hemmschwelle zum Experimentieren. Du kannst völlig neue Sounds ausprobieren und herausfinden, was dich wirklich inspiriert – alles in einem einzigen Toolkit, das kontinuierlich mit neuen Instrumenten, Sounds und Effekten erweitert wird.

Verschiedene Genres in deiner Musik entdecken

Bringen wir diese Instrumente nun in die Praxis: Wir erstellen drei kurze Skizzen in drei verschiedenen Genres – Lo-Fi HipHop, Dance und Cinematic. Dabei nutzen wir kreative Tools und Instrumente aus 360 Essentials und Plus.

1. Lo-Fi HipHop mit sanften Keys und Lo-Fi Glow

Lo-Fi-Musik steht für „Low Fidelity“ – ein Musikgenre, das sich durch bewusst eingesetzte klangliche Unvollkommenheiten wie Hintergrundgeräusche, Bandrauschen und dezente Verzerrung auszeichnet. So entsteht eine ungeschliffene, nostalgische und herrlich entspannte Ästhetik.

Bringen wir ein typisches Lo-Fi-HipHop-Instrumentarium in unseren Track. Denk an staubige Akkorde, gedämpfte Drums und warme, nostalgische Melodien.

Lo-Fi bewegt sich typischerweise zwischen 60 und 90 BPM. Für diese Skizze stellen wir das Tempo auf 81 BPM ein.

Als Erstes legen wir ein paar Akkorde an. Lo-Fi setzt oft auf jazzige Akkordfolgen – eine simple ii-V-I-Verbindung funktioniert hier wunderbar.

Dreamy Lo-Fi

Fügen wir die Akkorde mit Electric Keys: Phoenix und dem Preset Dreamy Lo-Fi hinzu.

Auf diesem Fundament können wir mit Lo-Fi Glow eine verträumte Melodie aufbauen. Das Preset Gloxtone liefert genau das. Wir halten es simpel, reduziert und nostalgisch:

Schließlich verbinden wir alles mit einem entspannten, verwaschenen Drum-Beat. Mit dem Preset Time Machine in Bite verleihen wir ihm den perfekten Retro-Glanz:

Dank der ausgewählten Instrumente klingt unsere Lo-Fi-Skizze schön warm und entspannt:

2. Elektronische Grooves mit Massive X und Battery 4

Dance ist ein weit gefasstes Genre, das sich vor allem durch treibende, repetitive Beats und jede Menge Energie auszeichnet.

Da es sich um elektronische Musik handelt, steht der Synthesizer natürlich im Mittelpunkt. Synths wie Massive X sind ideal für wuchtige Basslines und mitreißende Leads, die den Track nach vorn treiben.

Für einen House-Track stellen wir das Tempo auf 125 BPM.

Bevor wir uns den Synths widmen, bauen wir das House-Fundament mit Battery 4. Wir nehmen ein 909-Kit – ein absoluter Klassiker im House – und programmieren einen einfachen, typischen House-Beat.

House-Beat

Unser House-Beat in der Piano-Roll.

Fügen wir eine erste Instanz von Massive X für eine druckvolle Bassline hinzu. In der Expansion Our House filtern wir nach „Bass“. Das Preset Evil House eignet sich perfekt für ein federndes, rundes Low-End.

Danach legen wir eine House-Orgel als Lead-Sound darüber. Hierfür nutzen wir das Preset Definitely, ebenfalls aus Our House.

Damit alle Elemente perfekt im Mix zusammenfinden, spendieren wir dem Lead etwas Bite und Raum, den Drums Supercharger GT und den Höhen des Basses Replika XT. Zusammen klingt das Ganze so:

Effekte

Diese Effekte sind in allen Stufen des NI 360-Abonnements enthalten.

3. Cineastische Texturen mit Pharlight und Noire

Bei Filmmusik dreht sich alles um Emotionen – schließlich soll sie das Geschehen auf der Leinwand untermalen und verstärken.

Beim Komponieren cineastischer Musik kommt es auf epische Weite und eine stimmungsvolle Atmosphäre an. Zwei Instrumente, die wie dafür gemacht sind: Pharlight und Noire.

Wir beginnen mit einem Tempo von 70 BPM im 5/4-Takt.

Als Nächstes fügen wir ein Pad aus Pharlight hinzu. Für unser langsam dahinfließendes Low-End wählen wir das Preset Desolate Angels. Halt einfach einen Akkord gedrückt – schon spürst du das dramatische Anschwellen des Sounds.

Pad in der Piano-Roll

Du kannst diese MIDI-Noten übernehmen oder dein eigenes Drone-Pattern erstellen.

Für eine geheimnisvolle Melodie lassen wir Noire Felt eine arpeggierte Lead-Line spielen, die einen Moll-Nonenakkord betont.

Zum Abschluss betonen wir die Eins jedes Taktes mit einer sub-lastigen Kick und einer weiteren Pharlight-Instanz.

Pharlight

Ein zusätzlicher Grundton im Preset Ahadditive betont den Beginn jedes Takts.

Das Ergebnis ist eine cineastische Soundscape, perfekt fürs Scoring von Filmen oder Games:

Entdecke neue Sounds für deine Musik

Als Produzent*innen verfallen wir oft in alte Gewohnheiten: Wir greifen zu vertrauten Instrumenten und bauen ähnliche Beats. Doch neue Genres zu erkunden, holt uns aus der Komfortzone heraus und bringt uns auf frische Ideen und Techniken.

Genau dafür gibt es das NI 360-Abo. Mit Instrumenten für so ziemlich jedes erdenkliche Genre hast du die Freiheit, grenzenlos zu experimentieren. Heute baust du Ambient-Soundscapes, morgen schreibst du echte Banger – alles mit einem einzigen Abo. Warum probierst du heute nicht direkt mal ein paar neue Sounds aus?

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