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Wie Kontakt und Raum Kokiri im Gartenstudio fokussiert halten

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Kokiri feature

Kokiri ist seit über zwei Jahrzehnten eine feste Größe in der elektronischen Musik, gehörte aber noch nie zu der Sorte Producer, die sich auf ein einziges Genre festlegen. Ob unter seinem Haupt-Alias oder seinem Hardcore-inspirierten Nebenprojekt nicedah: Er hat seinen Sound durch ein breites Spektrum an Styles getrieben und Releases auf Labels wie Toolroom, Ministry of Sound oder Armada gefeiert – inklusive Remixes für Acts wie Wilkinson und Kelly Clarkson.

Mit dem Launch seiner eigenen Imprints Kokidex und Hypersound hat er nun endlich eine Heimat geschaffen, in der seine Ideen Form annehmen können – ohne sich an Erwartungen von außen anpassen zu müssen.

Wir haben uns mit ihm darüber unterhalten, wie befreiend die Arbeit in einem maßgeschneiderten Gartenstudio ist, welche Vorteile ein reduziertes Plug-in-Setup bringt und warum Raum und Kontakt zu unverzichtbaren Werkzeugen in seinen Sessions geworden sind. Außerdem erklärt er, warum ein aufgeräumter Arbeitsplatz, ein verlässlicher Workflow und das richtige Mindset viel wichtiger sind als die ständige Jagd nach neuem Gear. Hier steckt jede Menge Inspiration für aufstrebende Producer*innen drin – aber auch reichlich Denkanstöße für erfahrene Artists.

Direkt zu den Abschnitten:

  1. Wie das neue Gartenstudio Kokiris Mindset und Workflow verändert hat
  2. Warum ein eigener Raum den Fokus schärft und Ablenkungen minimiert
  3. Wie Raum und Kontakt ein minimalistisches, effizientes Setup antreiben
  4. Die Balance zwischen neuen Plug-ins und bewährten Favoriten
  5. Die Effektketten und Plug-in-Kombis, auf die Kokiri schwört
  6. Was Nachwuchs-Producer*innen über Tools, Setups und den Karriereaufbau wissen sollten

Kokiri ist seit über zwei Jahrzehnten am Ball – und sein aktuelles Setup spiegelt jahrelange Erfahrung darin wider, was wirklich funktioniert und was überflüssig ist. Im folgenden Interview sprechen wir über seine Lieblingstools, seine Studio-Philosophie und darüber, worauf es ankommt, um sich eine nachhaltige Karriere aufzubauen, ohne auszubrennen. Außerdem kannst du dir exklusive Raum-Presets von Kokiri herunterladen, die deinen Sounds neuen Raum geben.

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Hat der Bau deines Gartenstudios die Art und Weise verändert, wie du an deine Sessions herangehst?

Das Gartenstudio war ein absoluter Gamechanger und ist ehrlich gesagt aus reiner Notwendigkeit heraus entstanden. Meine Partnerin und ich erwarteten unser erstes Kind, also brauchten wir das Gästezimmer. Ich konnte mich auf keinen ausgefallenen Namen festlegen, deshalb heißt es bei mir ganz treffend „Me Studio“.

Davor war mein ganzes Setup in dieses kleine Gästezimmer gequetscht und es fühlte sich immer so an, als würde ich Musik im Schlafzimmer machen. Klar, genau das tat ich ja auch, aber das Gefühl war dadurch extrem verstärkt – es fühlte sich nie so an, als würde ich wirklich arbeiten, wenn du verstehst, was ich meine.

Kokiri Raum

Jetzt, wo das Studio ganz hinten im Garten und weg vom Haus steht, fühlt es sich wirklich so an, als würde ich zur Arbeit gehen. Wobei ich – wie ich schon immer gesagt habe – das Ganze eigentlich gar nicht als Arbeit bezeichne, weil es mir einfach zu viel Spaß macht. Und ich glaube nicht, dass ein Job eigentlich so viel Spaß machen darf.

Die räumliche Trennung vom Haus hilft mir ungemein bei dem Mindset: „Okay, jetzt bin ich bei der Arbeit, jetzt wird was geschafft.“ Ich mache die Tür zu und habe meinen eigenen Raum, um zu produzieren und Ideen auszuprobieren. Hinter dem Studio stehen ein paar Bäume; es ist also herrlich, morgens mit dem Kaffee durch den Garten zu laufen und dem Vogelgezwitscher zuzuhören. Von der Küche bis zum Studio ist es nicht mal eine Minute Fußweg, aber schon dieser Moment stimmt mich perfekt auf den Tag ein.

Die Klangqualität ist ebenfalls viel besser. Obwohl ich im Gästezimmer Raumkorrektur-Plug-ins genutzt habe, hat man dem Raum das Kistige immer angehört. Das neue Studio klingt allein schon wegen seiner Größe im Vergleich zum Gästezimmer deutlich besser, und ich habe etwas akustische Raumoptimierung vorgenommen – in Zukunft soll noch mehr folgen. Da ich abseits bin, kann ich jetzt auch bis spät in die Nacht arbeiten. Früher durfte ich abends nur noch mit Kopfhörern arbeiten; jetzt kann ich früher aufstehen oder länger dranbleiben, ohne jemanden zu stören.

Außerdem arbeite ich viel mehr mit anderen zusammen, seit das Studio steht. Es ist einfach viel angenehmer, in einem richtigen Arbeitsraum gemeinsam kreativ zu sein, als sich zu zweit in ein Schlafzimmer zu quetschen. Und es hat neue Möglichkeiten eröffnet, weil immer wieder Leute vorbeikommen, die Unterstützung bei ihren Produktionen suchen.

Profi-Tipp von Kokiri: Die Reihenfolge im Signalweg zählt. Experimentiere mit der Reihenfolge der Effekte in deinen Channel-Strips. Schon kleine Umstellungen können komplett unterschiedliche Ergebnisse liefern. Denk daran: Es gibt kein Richtig oder Falsch.

Fällt es dir durch den eigenen Raum leichter, fokussiert zu bleiben und deinen Workflow nicht mit unnötigen Tools zu überfrachten?

Definitiv.

Ich lasse mich leicht von allen möglichen Dingen ablenken. Im Haus reichte schon die Waschmaschine oder die Türklingel, um mich aus dem Flow zu reißen. Davon bekomme ich jetzt gar nichts mehr mit. Wenn ich ins Studio komme, schließe ich die Tür, drehe mein Smartphone um und stelle es stumm (manchmal lege ich es sogar ans andere Ende des Raums, um gar nicht erst in Versuchung zu geraten). Es ist ein größerer Raum – wenn ich mich also bewegen oder aufstehen will, habe ich hinter meinem Stuhl genug Platz dafür.

Kokiri Raum studio

Mein Morgen beginnt immer mit einem Kaffee – damit spreche ich wohl den meisten Musikproduzent*innen aus der Seele. Je nach Tag erledige ich zuerst den Papierkram und stelle dann sicher, dass mein Smartphone im Fokus-Modus „Arbeit“ ist, damit ich wirklich nur bei absoluten Notfällen gestört werden kann.

Was unnötige Tools angeht: Ich halte mich eigentlich für einen kleinen Minimalisten – auch wenn mein Dachboden da vielleicht widersprechen würde. Aber ich mag einfach kein Chaos. Vor allem an einem Ort, an dem man jeden Tag Zeit verbringt, ist es viel besser, wenn alles aufgeräumt ist und dort nur Dinge stehen, die man auch wirklich benutzt.

Ich besitze gar nicht viel Hardware. Das meiste mache ich „in the box“, was es einfach leichter macht, sich auf die Musik zu konzentrieren, statt sich in Hardware-Fragen zu verlieren. Aber meine Keyboards müssen direkt neben mir stehen – es fällt mir viel leichter, Songs zu schreiben, wenn ich direkt mitspielen kann.

Die Organisation und das schlichte Layout meines Studios helfen mir, fokussiert zu bleiben und mich auf das zu konzentrieren, was gerade ansteht.

Profi-Tipp von Kokiri: Teste deinen Mix überall. Menschen hören überall Musik – überprüfe deine Tracks also auf verschiedenen Systemen: über Kopfhörer, Smartphone-Lautsprecher, Smart-Speaker und im Auto. Ich finde: Wenn es im Auto gut klingt, klingt es überall gut.

Wie fügen sich Plug-ins wie Raum oder Kontakt in dein reduziertes Studio-Setup ein? Hilft dir eine kompaktere Tool-Auswahl dabei, beim Produzieren schnellere Entscheidungen zu treffen?

Raum ist bei fast allem mein Go-to-Reverb. Ich weiß noch, wie ich ihn mir vor einiger Zeit geholt habe: geöffnet, die ersten Presets ausprobiert und sofort begeistert gewesen, wie brillant das klingt. Das Geniale daran sind die verschiedenen Modi – sie funktionieren einfach auf den unterschiedlichsten Spuren fantastisch.

Kokiri live

Ich liebe auch das Freeze-Feature. Eine meiner Lieblingstechniken ist es, ein Element eines aktuellen Tracks einzufrieren und es dann als Textur im Song weiterzuverwenden.

Kontakt ist wahrscheinlich der beste Sampler überhaupt. Und genau dafür nutze ich ihn in erster Linie: Als Sampler ist er ein absolutes Kraftpaket. Er ersetzt jeden anderen Sampler, den ich je ausprobiert habe, weil die Möglichkeiten darin schier endlos sind. Man braucht nichts anderes – und die Ergebnisse sind großartig.

Diese Plug-ins beschleunigen meine Entscheidungen enorm. Wie gesagt: Raum ist mein Standard-Reverb. Egal, woran ich gerade sitze – wenn ich Hall brauche, greife ich immer zu Raum. Und bei Kontakt kannst du einfach einen Sound laden, ihn mit den bordeigenen Effekten bearbeiten und etwas völlig Neues erschaffen, das mit dem Ausgangsmaterial kaum noch etwas zu tun hat.

Der Workflow ist genial: Ich scrolle durch meine Sounds, höre sie in Echtzeit vor und bearbeite sie direkt. Ich habe mir eigene Presets für diese Plug-ins gebaut – und da meine Musik in sich stimmig klingen soll, passen diese Tools einfach perfekt. Ich öffne sie, lade ein eigenes Preset und weiß sofort, dass es sitzt oder nur minimales Tweaking braucht.

Ich würde sogar so weit gehen, sie als unverzichtbar zu bezeichnen – sie sind nun mal mein Go-to-Reverb und mein Go-to-Sampler.

Auf manche mögen sie auf den ersten Blick vielleicht einschüchternd wirken, aber sobald du die Basics verstanden hast und dich zurechtfindest, sind sie ein echter Gewinn für jedes Plug-in-Setup. Ich bin kein großer Hardware-Produzent, bei mir passiert fast alles „in the box“. Da ist es extrem praktisch, mir für ein Piano einfach eine Instanz von Raum zu schnappen, mein Piano-Preset zu laden – und schon kann es weitergehen.

Mit solchen Tools halte ich die Dinge einfach unkompliziert.

Profi-Tipp von Kokiri: Richte dir Projekt-Templates ein, in denen deine bevorzugten Sends, Spuren und Farbcodierungen bereits vorbereitet sind. So verbringst du weniger Zeit mit Organisation und mehr mit dem Produzieren.

Wie hältst du die Balance zwischen dem Ausprobieren neuer Tools und bewährten Klassikern wie Kontakt oder Raum?

Kokiri Raum 2

Auch wenn ich manchmal etwas an meinen alten Gewohnheiten hänge, weiß ich natürlich, dass ständig großartige neue Plug-ins herauskommen.

Wenn ein Produkt eine spannende Werbung hat oder so aussieht, als könnte es meinen Workflow verbessern, probiere ich es gerne aus. Viele Plug-in-Entwickler bieten mehrtägige Testphasen an – die nutze ich dann, um zu sehen, ob es meine Arbeitsweise wirklich voranbringt. Außerdem mache ich A/B-Vergleiche mit anderen Plug-ins, um zu prüfen, ob es den Sound oder Ablauf tatsächlich verbessert.

Es ist schwer, dem „Shiny Object Syndrome“ zu entgehen – vor allem, weil ich neues Gear und neue Tools liebe. Aber eigentlich habe ich eine ganz einfache Philosophie und stelle mir zwei Fragen:

Brauche ich das wirklich, um mit meiner Arbeit weiterzukommen?

Habe ich nicht schon etwas, das genau diesen Job erledigt?

Meistens kann ich das, was das neue Plug-in verspricht, ohnehin schon mit vorhandenen Mitteln umsetzen. Aber ab und zu erscheinen Plug-ins, die einen einfach umhauen. Ich merke, dass ein neues Tool fest in meinen Workflow einzieht, wenn ich automatisch danach greife und andere Plug-ins aus meinem Arsenal links liegen lasse.

Entscheidend ist, einen Testprozess zu haben, der die eigentlichen Projekte nicht ausbremst. Normalerweise nehme ich mir gezielt Zeit, um neue Tools zu testen, statt mich mitten in einer Session ablenken zu lassen. Wenn etwas meinen Workflow spürbar verbessert oder mir Ergebnisse liefert, die ich mit meinem bisherigen Setup nicht hinbekomme, hat es sich seinen Platz verdient. Aber ich passe gut auf meinen eingespielten Workflow auf – denn ich weiß, dass er funktioniert. Und warum sollte man etwas reparieren, das gar nicht kaputt ist?

Profi-Tipp von Kokiri: Habe beim Produzieren immer einen Spectrum Analyzer im Blick. Du kannst enorm viel lernen, wenn du deinen Sound nicht nur hörst, sondern auch siehst. Die meisten DAWs haben bereits einen an Bord – oder du holst dir eines der vielen kostenlosen Plug-ins.

Hast du in deinem Gartenstudio feste Effektketten oder Plug-in-Kombis entwickelt, auf die du dich heute voll verlässt?

Ich nutze Raum in den meisten Projekten auf zwei bis drei Sends. Unter anderem auf meinem Drum-Bus, weil ich auf meinen Drums gern einen sehr kompakten Hall habe. Der Grounded-Algorithmus funktioniert dafür hervorragend. Einen größeren Reverb nutze ich für Vocals – es gibt da ein Preset namens Vocal Hall, das ein super Ausgangspunkt ist (ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Vocal-Send genau darauf aufbaut!).

Kokiri set

Außerdem habe ich noch einen extremen Reverb-Send, wenn ich mal riesige, spacige Hallfahnen brauche – ebenfalls mit Raum. Wenn ich einmal etwas gefunden habe, das mir gefällt, bleibe ich meistens dabei. Selbst wenn ständig Neues auf den Markt kommt: Wenn es mir taugt und für mich funktioniert, bleibe ich dem Tool treu.

Ich habe ein paar sogenannte „Filter-Chains“ für Kontakt, wenn ich mit einzelnen Stab- oder Akkord-Samples arbeite. Das Setup ist super simpel: Die Anschlagstärke steuert, wie der Stab im Verhältnis zum Filter getriggert wird. Mit dem integrierten Reverb und Delay sorge ich dann für einen räumlichen, satten Sound.

Ich produziere jetzt schon seit über 20 Jahren Musik. Im Laufe der Zeit haben sich diese Chains natürlich verändert und weiterentwickelt – angepasst an meine Anforderungen oder an neue Plug-ins, die auf den Markt gekommen sind. Sie haben sich immer mit dem Musikstil weiterentwickelt, den ich zu dem jeweiligen Zeitpunkt meiner Karriere gemacht habe, und mit dem, was ich erreichen wollte.

Ich nutze jedes Mal eine Handvoll Templates und füge je nach gewünschtem Sound Plug-ins hinzu oder nehme welche weg. Um meinen Workflow schnell zu halten, greife ich eigentlich immer auf bereits erstellte Templates zurück – es sei denn, ich komme absolut nicht weiter. Dann fange ich von vorne an. Es hängt alles davon ab, welches Ziel ich verfolge, und genau deshalb passe ich meine Chains an. Es geht einfach darum, so lange zu tweaken, bis es passt. Und wenn es nicht klappt, probiere ich etwas anderes aus, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Profi-Tipp von Kokiri: Denk über Dur und Moll hinaus. Versuch mal, deine Musik in einer anderen Tonleiter zu schreiben. Das verändert die Stimmung und Emotion eines Tracks komplett. Die meisten bleiben bei Dur und Moll, aber andere Modi bringen ganz eigene Sounds und Charaktere mit sich.

Was möchtest du angehenden Producer*innen über das Zusammenspiel von Studio-Setup, Tool-Auswahl und dem Aufbau einer nachhaltigen Karriere mit auf den Weg geben?

Lass dich nicht davon einschüchtern, wenn andere Producer*innen riesige Studios voller Equipment haben. Als ich angefangen habe, hatte ich nicht mal anständige Boxen. Ich hatte nur ein defektes Paar, an das ich alle Nase lang Kopfhörer anschließen musste, weil sie sich einfach von selbst ausgeschaltet haben.

Kokiri-Event

Wenn du gute Ideen hast, setzen sie sich durch – ganz egal, welches Equipment du besitzt. Das Wichtigste ist, dich auf deine Kreativität zu konzentrieren und zu versuchen, aus der Masse herauszustechen. Wir leben in einer Welt, in der die Leute auf Social Media mit Content überflutet werden. Es gibt so viele Menschen, die Musik machen, so viele, die auflegen. Du musst dafür sorgen, dass du das, was du tust, richtig gut machst und dadurch auffällst.

Hab keine Angst vor Experimenten. Neues auszuprobieren macht Musik spannend und lebendig. Selbst wenn etwas nicht der Norm entspricht: Mach es einfach trotzdem. Geh deinen eigenen Weg, hör dir andere Künstler*innen an und lass dich von ihnen inspirieren – aber nutze das vor allem, um deinen eigenen Sound und deine Individualität zu formen.

Wir leben heute in einer Welt mit so vielen Informationen und unzähligen kreativen Köpfen, die aktiv sind. Für die Branche ist das großartig, aber wie gesagt: Es wird dadurch schwerer, herauszustechen. Wenn du Musik machst oder Tracks an Labels schickst, gib ihnen einen Grund, sich deine Social-Media-Kanäle anzuschauen oder deine Musik hören zu wollen.

Der Schlüssel zu einer nachhaltigen Karriere liegt darin, richtig gut in dem zu sein, was du tust, und aufzufallen. Übe also so viel du kannst. Jede Idee ist eine gute Idee, auch wenn es sich in dem Moment vielleicht nicht so anfühlt. Und erwarte nicht, dass Dinge über Nacht passieren. Manchmal kommt das vor, klar – aber die Branche ist hart, und du musst wirklich viel arbeiten.

Konzentriere dich darauf, deinen unverwechselbaren Sound zu entwickeln, statt einfach nur Gear anzuhäufen. Denn am Ende des Tages sind es deine Kreativität und deine Individualität, die den Leuten im Gedächtnis bleiben.

Kokiri Garden Studio

Profi-Tipp von Kokiri: Brich deine eigenen Regeln. Hab keine Angst davor, Dinge auszuprobieren, die gegen die Norm verstoßen. Experimentiere mit Techniken, die du normalerweise meiden würdest – genau so entstehen glückliche Zufälle. Es ist deine Musik, also bestimmst du auch die Regeln. Aber denk immer daran: Regelmäßig speichern!

Fazit

Ein riesiges Dankeschön an Kokiri für diese Einblicke in seine Arbeitsweise, was ihn fokussiert hält und warum Einfachheit am Ende oft den Ausschlag gibt.

Ob er seinen Sound mit Raum und Kontakt weiter vorantreibt oder sich als frischgebackener Vater im Garten ein Studio eingerichtet hat, um produktiv zu bleiben: Sein Ansatz zeigt eindrucksvoll, wie Beständigkeit, Klarheit und Neugier eine Karriere tragen können.

Hör dir unbedingt seine aktuellen Releases auf Kokidex und Hypersound an und behalte seine Zusammenarbeit mit SELKER im Auge. Da kommt noch jede Menge Neues.

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